Phishing & Trojaner

Sicherheitshinweise – so schützen Sie sich

Hinter Phishing steckt der Versuch von Internetbetrügern, Bankkunden zu Überweisungen auf ein fremdes Konto zu verleiten und so ihre Konten zu plündern. Oder sie versuchen, an ihre Kreditkartendaten zu gelangen, um diese betrügerisch für Einkäufe zu verwenden. Oft nutzen sie dabei Schadsoftware, so genannte Trojaner. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihre Bank, sobald Sie eine Phishing-Attacke vermuten. Sperren Sie außerdem Ihren Zugang zum Online-Banking oder Ihre Kreditkarte. Damit es gar nicht erst so weit kommt, lesen Sie hier, wie Sie sich schützen.

Phishing-Mail "VR Karte"

Angeblich gesperrte VR Karte

Derzeit befinden sich gefälschte E-Mails im Namen der Volksbanken Raiffeisenbank im Umlauf die vorgeben, dass die persönlichen Daten online bestätigt werden müssen.

Bitte klicken Sie auf keinen Fall den in der E-Mail enthaltenen Link an, damit wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Trojaner auf Ihrem Computer installiert.

Warnhinweis der bayerischen Polizei

NÜRNBERG. (2029) Das zuständige Kommissariat für Computerkriminalität der Kriminalpolizei Nürnberg warnt vor einer neuen "Welle" von Anrufern, die sich in betrügerischer Absicht als Kundendienstmitarbeiter renommierter Softwareunternehmen ausgeben.

Die Herangehensweise der Anrufer funktioniert immer nach dem gleichen Prinzip: Die Telefongespräche werden in der Regel auf Englisch geführt. Der Anrufer gibt sich beispielsweise als Servicetechniker von Microsoft oder Apple aus und teilt mit, dass der Computer des Geschädigten wiederholt Virenmeldungen sende oder dass eine Lizenz abgelaufen sei. Zur näheren Überprüfung wird der Computernutzer gebeten, einige Befehle einzugeben und ein Programm aus dem Internet herunterzuladen, damit die Fehler per Fernwartung korrigiert werden können. Dieses sei natürlich mit Kosten verbunden, weshalb der angebliche Kundendienstmitarbeiter die Kreditkartendaten des Computernutzers fordert oder ihn dazu drängt, einen Geldtransfer durchzuführen.

Mit den Kreditkartendaten können die Betrüger dann Zahlungen zu Lasten des Kontoinhabers veranlassen und viele Geldtransfers funktionieren innerhalb nur weniger Minuten, sodass sie nicht mehr aufgehalten werden können.

Damit Ihnen ein solcher Anruf nicht teuer zu stehen kommt, rät Ihnen die Polizei, folgende Tipps zu beachten:

- Mitarbeiter der genannten Unternehmen werden Sie nicht unaufgefordert kontaktieren. Seien sie daher immer skeptisch gegenüber solchen Anrufern.

- Wer unaufgefordert einen derartigen Anruf erhält, sollte das Telefonat sofort beenden und auf keinen Fall die Kreditkartendaten telefonisch herausgeben oder entsprechende Geldtransfers tätigen.

- Bei Verdacht der "Fernkontrolle" unterbrechen Sie sofort die Internetverbindung zum Computer.

Über diese Tipps hinaus finden Sie weitere wertvolle Hinweise unter dem Link www.polizei-beratung.de und können sich auch gerne an jede Polizeidienststelle wenden. Anzeigen werden bei Ihrer örtlich zuständigen Dienststelle aufgenommen.

Quelle: Polizei Präsidium Mittelfranken

Häufige Fragen zu Phishing & Trojanern

Gibt es Phishing nur beim Online-Banking?

Nein. Diese Art des Internetbetrugs kann auch in einem anderen Umfeld stattfinden: Bezahlsysteme (zum Beispiel PayPal), Versandhäuser und Internet-Auktionshäuser sind ebenfalls Ziel von Phishing-Attacken. Um sich wirkungsvoll gegen Phishing zu schützen, ist ein Grundsatz immer zu beachten: Geben Sie niemals Ihre Passwörter für Internetanwendungen (zum Beispiel Online-Banking, Amazon, Ebay etc.) an Dritte weiter.

Was prüft der VR-ComputerCheck?

Der VR-ComputerCheck der VR-NetWorld GmbH in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsspezialisten Coronic GmbH kann die auf Ihrem Computer installierten Programme und Plugins auf Aktualität und bekannte Sicherheitsprobleme prüfen und Ihnen bei der Behebung von Sicherheitslücken helfen.